Dienstag, 21. Dezember 2010

Sätze, die aus meiner Feder nie...

... so wort&und/oder&schön gewandTelt dahergestromert gekommen worden wären...

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Der Kroh's Sohn Thomas, der tat glossieren. Und das tat er gut. Gut genug. Genug um den Meinereinen mit nach oben ragenden Winkeln des Mundes mit offenem Selbigen dasein zu tun!

Stoßseufzer, Di 21.12.10 10:05 Uhr
Alexanderplatz

Das Problem am Alexanderplatz sind nicht die armseligen Gestalten, die in der U-Bahn-Station herumlungern, am Brunnen oder auf der Treppe vor der US-amerikanischen Hackfleisch-Kokerei. So sehr das alkoholisierte Bodenpersonal menschlichen Miteinanders mir auch auf die Nerven geht, so ist es doch keineswegs der Grund dafür, dass ich so ungern auf dem Alex verweile. Der Grund ist der Platz selbst.

Den Architekten ist es gelungen, ein Ensemble von so einzigartiger Hässlichkeit entstehen zu lassen, dass dagegen sogar die Marzahner Betonwüste wie eine Hundertwasser-Oase anmutet. Alexander- und Berolinahaus möge für bewahrenswerte Baudenkmäler halten wer will, in Kombination mit der „Alexa“ genannten Scheußlichkeit von Einkaufs-Zentrum bieten die bei-den Gebäude einen Anblick, der weggesprengt gehört. Gleiches gilt für den monströsen Quader, in dem auch ein Elektronik-Markt seine Gerätschaften eingelagert hat, in der Absicht, sie an Perverse zu verkaufen, nämlich an Menschen, die Geiz geil finden.

Wohl dem, der es schafft, das windige Geviert zu queren, ohne anschließend mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus gebracht werden zu müssen. Es zieht und pfeift an jeder Ecke auf eine derart unangenehme Art und Weise, dass selbst fanatische Konsum-Verweigerer freiwillig und sehenden Auges in die überall offenstehenden Shopping-Fallen treten.

Wie die deutsche Hauptstadt angesichts dieser architektonischen Beulenpest es wagen kann, mit dem Spruch zu werben: arm aber sexy, ist mir ein Rätsel. Das Ostberliner Zentrum mit der Weltzeituhr besitzt so viel Sexappeal wie Mutter Beimer in Stützstrümpfen. Da kann Regiermeister Wowi nur hoffen, dass seine Gäste nach dem Sektempfang nicht auf die Idee kommen, mal eine Runde ums Rote Rathaus zu drehen. Nicht auszudenken, wenn der Besuch über das Gesehene zu Hause berichten würde.

Angesichts des urbanen Grauens, plädiere ich dafür, dass Alkoholverbot auch und gerade Grünflächen deckend aufzuheben: Denn der Alexanderplatz ist tatsächlich nur im Suff zu ertragen.

Ein Beitrag von Thomas Kroh.


In diesem Sinne. Gehabt euch wohl.

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