forsch-bar

Freitag, 4. Januar 2008

Ist 2008 eigentlich irgendwann zum Idiotenjahr ausgerufen worden

... und ich hab's einfach nur nicht mitgekriegt? Ich kann mir nicht helfen, aber die Masche mit den kläglichen Versuchen, Sch... zu behaupten und sie dann unter den Tisch fallen zu lassen hat in den wenigen Tagen dieses schon im jungfräulichen Zustand total versauten Jahres irgendwie aber schon verd... stark Methode. Oder so.

Ich tu damit jetzt gar nicht mal so sehr das Merkeltier meinen, die erst sacht, dass der brutalstmögliche Wahlkämpfer aller Zeiten das so nicht sagen kann mit den Balkan-Teenie-Terroristen...

... was, so er das nicht so gesagt haben getan haben tun sollte, natürlich nur ein Mistverständnis meinereinem seiner sein tun täte...

... sondern, dass das schon OK sei, der neue Wahlkampfschlager "KITZ" von den CDU-Granden am Main aka Kids-In-To-Zelle, auch wennse das einen Tag vorher noch nich so...

... nein, und ich meine auch nicht den Blödsinn von den Börsen der Welt, das ist ja eh schon normalster-Stand-seit-langer-Zeit...

... ich meine auch nicht die Blödel-der-Nation, die mir Krempel, der im Weihnachtsgeschäft nicht wegging jetzt ohne Mehrwertsteuer und das ganz ohne Extra-Trip über die polnische Grenze, was ja jetzt wegen Schengen und Brüssel und Schinderrassabummbumsbumm...

... egal.

Nee. Ich bin so einer, der wo jeden Tag mal hier hin guckt um zu gucken, was denn so einen Tag vorher geguckt worden ist.

Und das hab ich gestern gemacht. Und vorgestern. Und halt gerade auch mal eben heute. Und da tut da ja dann auch jeden Tag so stehen tun, wieviele hier in Deutschland überhaupt so gucken tun gucken täten können tun...

... so, weil sie hier halt leben. Also sind. So feste sind. So am Leben halt.

Und... irgendwas hab ich da verpasst. Weil: heute tun da in Teutschland 73,02 Millionen Typen&Typinnen am sein tun, die da gucken tun könnten. OK. Glaub ich. Ist ne grosse Zahl. Wird schon stimmen.

Aber... gestern war'n das noch 73,53 Millionen. Und... äh...

... kann mir jemand sagen, wo die 510.000, die heute nicht mehr in Deutschland sind, heute nach rübergemacht haben? Ich mein, so schlimm ist das Merkeldingens doch auch nicht...

... oder sind das etwa lauter vorfristige Teilnehmer am Koch'schen KITZ-Programm? Und die sind jetzt halt mal eben abgeschoben worden sein und so?

Oder ist diese ganze "wer-guckt-wann-in-Teutschland-Glotze"-Kiste einfach nur Krempel? Von Opa Hempel? Mit Staub von sinn' Sofa?

In diesem Sinne. Gehabt euch wohl.

Dienstag, 21. August 2007

Consulting driven by bullshit-täterä

Stolpere ich heute über die Seite der Unternehmung RSG (auch übersetzbar mit Rudolf-Sommer-Gesellschaft, aber nicht, dass ich diesen charmanten Hauch von Selbstbeweihräucherung… nö. ächt näch)…

... denn schliesslich und endlich gibt es auch noch un-ein-geweih-te, die da was von richtig-schlechter-grembel am faseln tun sind, was ja aber schon mal gar nicht sein tun kann, weil grembel schliesslich nicht grembel sondern krempel aber ich schweife ab und überhaupt...

... über diese Seite halt:
RSG-intro

… stolpere also. Ich. Und kann nicht anders, als hier bemerken zu tun: Der Un-Winter’s Rudi hat ein neues Buch geschrieben. Ist zwar schon 2006 erschienen, aber so oft kann man ja so ne Webpage nu ächt näch umarbeiten… arbeiten… abarbeiten… äh, halt content-research-facts-driven-up-to-date-updaten…

… irgendwie…

… ka’ma also näch. näch wärkläch.

… und bitte: nicht jetzt denken tun, dass das vielleicht Absicht am tun sein könnte, so von wegen… was neu.. interessant? Oder interessanter? Oder… - nä. ächt näch. pöse gedanken. pöse.

Rudi schrieb also. Vor über einem Jahr. Eine Schwarte mit 300 Seiten (hoffentlich ist da der Einband wg. Dicke dreifach mitgezählt… aber ich schweife ab. Ziemlich. Schon im Ansatz…)

… Rudi schrieb. Und will bis heute 68 Öcken dafür. Is ja jetzt mal nich so ganz wenig… in etwa der Regel-Stütz-Satz für Kiddies in HartzIV-Haushalten. Pro Monat. Aber die zählen nicht. Weil: HartzIV-ler, das sind ja Menschen. Menschen mit wenig Asche. Und wer wenig Asche hat, der kann nicht so voll und noch voller am konsumieren tun sein. Und einer, der so am konsumieren wie blöde ist, der ist ein Konsument. Und neu-teutsch von wegen die Rückbesinnung auf die Glorreichigkeit unser anglizismen-baren Ur-Mutter-Sprache...

... äh ja... also neu-teutsch heisst das dann: Verbraucher!

Und Rudi, der tut lieber über Verbraucher am schreiben tun sein…

… um genau zu sein: über

Die Psychologie des Verbrauchers

Naja. Und was soll ich sagen? “Neu” – das kitzelte mich. “68 Öcken”, das lockte mich. Aber “Die Psychologie des Verbrauchers”? Das betrachte ich allenfalls als Vera****e…

… denn noch mal in mich gegangen und gefragt, warum ich mich ver****t fühlte… stiess ich auf die Definition: Psychologie (aus griech. ψυχολογία, psychología wörtlich „Seelenkunde“; engl. „study of the mind“) ist die empirische Wissenschaft zur Beschreibung, Erklärung und Vorhersage des Erlebens und Verhaltens des Menschen, deren Entwicklung in der Lebensspanne sowie deren inneren und äußeren Ursachen und Bedingungen.



… und das erklärt irgendwie viel. Vielleicht sogar sehr. Also viel. Oder so. Denn: “die empirische Wissenschaft […blabla…] des Verbrauchers”… das … das tut… das tut schon…

.. schräg klingen. Irgendwie. Und deshalb… Genau. Gut gemeint aber schlecht geschrieben ist wie schlecht gemeint aber gedacht, die Leute sind schon d*** genug und löhnen die 68 Öcken weil was teuer ist muss auch gut sein oder so oder... genau.

In diesem Sinne. Gehabt euch wohl.

Montag, 20. August 2007

"Frau-Annäherungseinkaufen"

Frauen erläuterten ausführlicher, wie ein Frau-Annäherungseinkaufen Ihnen viele Dinge über sie erzählen kann. wenn Sie verstehen, wie sie einkauft, haben Sie eine gute Chance zu verstehen, wie man am besten mit ihr, welche Nachrichten in Verbindung steht, zu senden, und wie man sie mit Ihrer Marke verpflichtet.

Schöner als Abachos online-Übersetzer hätt' ich es sicherlich nie und nimmer auf den Punkt bringen können...

... lediglich... zugegeben... also... hmm...

if you understand how she shops, you have a good chance to understand how best to connect with her ...

... also, das hätte ich vielleicht etwas sinngemässer übersetzt. Steckt doch in diesem kleinen Sätzchen die ganze und grosse und gewaltige...

... Wahrheit....

... über das Scheitern der ganzen Partnerkontaktanbahnungsehepopppenkennenlernenzumskatspielen-Börsen dieser unserer Lande mit drin...

... auch wenn es sich hier erstmal eher um amerikanisierte Frauen-Käufer... also frauliche Käufer... äh, Frauen als Käufer... ach egal...

... am handeln tun ist.

Nix: blinddateoderseeingdate ist die Frage, die über das Glück für den Rest des Lebens entscheidet: Männer aller Länder, aller Alter und aller Vermögen: geht mit der, die euch interessieren tun tut... geht mit ihr einkaufen. Und passt gut auf. Dann wisst ihr, wie ihr connecten könnt.

Oder so.

In diesem Sinne. Gehabt euch wohl.

Montag, 2. April 2007

Meine Überschrift des Tages

... tut entstammen tun einem Email-Newsletter, den der liebe Onkel MIchael Knippelmeyer von der guten alten Meinungs- und Markt- und überhaupt-Forschungs-Klitsche TNS infratest an mich (und wohl auch Millionen anderer Menschen und so) geschickt haben tat:

Die Wertewelt der Bio-Lebensmittelkäufer
Semiometrie-Analyse: Generation 50plus interessiert sich für Bio-Lebensmittel


Da habe ich gelacht. Laut.

Aber dann las ich weiter. Und lachte noch mehr. Und lauter...

Soziodemografisch sind es eher Frauen und die Altersgruppe der über 50-Jährigen, die ein erhöhtes Interesse an Bio-Lebensmitteln haben.

OK. Hab ich verstanden.

Durch den Trend einer sich weiter verstärkenden Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln werden zunehmend auch jüngere Bevölkerungsgruppen erreicht.

Da hab ich dann erstmal nachgedacht. So halt mal. So über...

... was wohl ein "Trend einer sich weiter verstärkenden Nachfrage" sein tun täte. Und wer bloss so am formulieren tun ist. Oder tun tat. Oder tun irgendwas getan haben tat...

Psychografisch weisen sowohl die jüngeren (14-49 Jahre) als auch die älteren Bio-Affinen (50plus Jahre) laut Semiometrie-Analyse eine kulturelle, religiöse und verträumte Wertehaltung auf.

Und da konnte ich nicht mehr anders. Als aufzuhören. Zu lesen. Weil sonst hätte ich Muskelkater bekommen getan haben. Und ausserdem bin ich noch voll am verträumt Werte halten. Und so.

In diesem Sinne. Gehabt euch wohl.

Mittwoch, 31. Januar 2007

Nachrichten, die ich nicht gebraucht hätte...

Ratiopharm-Produkte sind meistverkaufte Mittel gegen Gefäßverschluss

So meldete gestern die Firma Media Control in einer Pressemitteilung.

Und jetzt weiss ich dreierlei, das ich nicht wissen tun wollte:
  1. Ratiopharm-Produkte sind meistverkaufte Mittel gegen Gefäßverschluß
  2. Ja, es gibt noch andere Gefässe als den Darm im Menschen so an sich, die als Gefäss oder so bezeichnet werden und verschliessbar - meist unfreiwillig sind
  3. Es gibt wohl wirklich zu allem aber auch absolut allem irgendwo jemanden, der eine (s)Hit-Pa-Rade erstellen tun tut. Neudeutsch übrigens "Hitlist", altdeutsch "Rangreihe" Nur, um den verbalen Kosmos zu komplettieren.
In diesem Sinne. Gehabt euch wohl.

Mittwoch, 10. Januar 2007

Gesammelter Blödsinn

... einer irrelevanten und peinlich-peinlichen worte-vergewaltigenden "Marktforschungsstudie"...

... die ich mal frei nach dem Motto bewerte: nur weil man (wahrscheinlich) repräsentative Techniken zur Erhebung von Daten angewandt hatte, muss das noch lange nicht Forschung sein. Und welchen Markt das bedienen soll...

... vielleicht den derjenigen, die ständig auf der Suche nach neuen, interessanten Auswirkungen von exzessivem Grasrauchen sind...

Employer Branding

High Potentials


... ich meine, darauf muss mensch erst einmal kommen. Und das geht zu-ge-drogt sicherlich besser als mit klarem Kopf.

Aber ich will mich im weiteren zurückhalten - das Stück hier spricht irgendwie für sich selbst und lässt mich weiter daran glauben, dass News-Letter-Abos nicht der Information, sondern meinen ganz eigenen, vielleicht manchmal seltsam zu nennenden Unter-Halt-ungsbe-Dürf-nissen dient...

In diesem Sinne. Gehabt euch wohl. Und viel Vergnügen...

Newsletter von TNS Infratest von vorgestern..

"Wissenschaft und Forschung" attraktivste Branche bei High Potentials/ Wunschunternehmen ist McKinsey & Company

TNS Infratest Studie "Employer Branding 2006" zur Wahrnehmung von Arbeitgebern bei hochqualifizierten Nachwuchskräften

Bielefeld, 8. Januar 2007 - "Wissenschaft und Forschung" ist unter High Potentials mit 63 Prozent die attraktivste Branche, gefolgt von "Unternehmensberatung" (45 Prozent) und "Automobilindustrie"
(41 Prozent). Im Vergleich zu 2005 schneiden die Branchen IT-/Telekommunikation und die Medienindustrie schlechter ab. Die Anteile für "äußerst/sehr attraktiv" sind hier von 30 Prozent auf
21 Prozent bzw. von 27 Prozent auf 18 Prozent gesunken. Dies hat die aktuelle Studie "Employer Branding 2006" ergeben, die das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen TNS Infratest in Kooperation mit der Handelshochschule Leipzig, e-fellows.net und der ZEIT unter 2.099 Stipendiaten durchgeführt hat.

Die Studie "Employer Branding 2006" beantwortet zentrale Fragen von Personalverantwortlichen:
Empfinden Bewerber ein Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber? Wer sind die relevanten Wettbewerber im Kampf um die so genannten High Potentials? Wo liegen die Ansatzpunkte zur Steigerung der Attraktivität von Arbeitgebern? Die aktuelle Studie hat ergeben, dass vor allem diejenigen Unternehmen für Bewerber interessant und attraktiv sind, die ein gutes und ehrliches Arbeitsklima, herausfordernde Aufgaben, Mitarbeiterförderung sowie gute Aufstiegsmöglichkeiten bieten.

Als attraktivste Branchen wurden "Wissenschaft und Forschung" (63 Prozent), "Unternehmensberatung"
(45 Prozent) und "Automobilindustrie" (41 Prozent) identifiziert. Für alle anderen Branchen liegt diese Attraktivitätsquote bei unter 25 Prozent. Unternehmen, die der Versicherungs- und Tourismusbranche angehören, starten bezüglich des Branchenimages mit einem Nachteil in den Wettbewerb um talentierte Nachwuchskräfte. Von mehr als 2/3 der Befragten werden diese Branchen als "weniger attraktiv" bis "unattraktiv" beurteilt.

Hinsichtlich der Attraktivität unternehmensinterner Funktionsbereiche sind aus Sicht der High Potentials "Forschung und Entwicklung", "Assistenz der Geschäftsführung" und "Interne Unternehmensberatung" klare Favoriten. Die drei Bereiche werden von der Mehrheit der High Potentials als "äußerst attraktiv" oder "sehr attraktiv" beurteilt.

Die Studie "Employer Branding 2006" macht zudem deutlich, wie viele Möglichkeiten für Unternehmen bestehen, sich mit Hilfe des Employer Branding adäquat zu positionieren. Nur rund 36 Prozent der Befragten nennen im Rahmen der Studie einen konkreten Wunscharbeitgeber. Unter den genannten Wunscharbeitgebern stechen einige wenige Unternehmen - unabhängig von ihrer Größe oder vom rein quantitativen Rekrutierungsbedarf innerhalb der Zielgruppe - besonders hervor. Ebenso gibt es unterschiedliche Präferenzen je nach Studienfachrichtung. Insgesamt wird, wie schon in 2005, McKinsey & Company am häufigsten als Wunschunternehmen genannt, gefolgt von BMW und der Bosch- Gruppe.

Der höchste Attraktivitätsindex innerhalb der Unternehmensstichprobe wird, wie in der Studie aus 2005, von Porsche erreicht. Allerdings haben die Verfolger aufgeholt: BMW, Siemens und EADS konnten im Vergleich zur letzten Erhebung leicht zulegen. In der Spitzengruppe finden sich aber mit Audi und den Kanzleien Freshfields Bruckhaus Deringer und Hengeler Mueller auch neu in die Untersuchung aufgenommene Unternehmen.

Die Studie "Employer Branding" wird als Kooperationsprojekt zum zweiten Mal herausgegeben von der ZEIT, der Marktforschungs- und Beratungsgesellschaft TNS Infratest, dem Lehrstuhl Marketingmanagement der HHL - Leipzig Graduate School of Management und dem Karrierenetzwerk e- fellows.net. Sie zeigt, wie Unternehmen aus Sicht hochqualifizierter potenzieller Mitarbeiter wahrgenommen werden. Insgesamt wurde eine Auswahl der 50 namhaftesten Unternehmen diverser Branchen in Deutschland in die Studie einbezogen. Jedes der in die Studie einbezogenen Unternehmen wurde von je 200 High Potentials beurteilt, wobei die Zusammensetzung dieser Teilstichproben unter Berücksichtigung der studienfachrichtungsspezifischen Rekrutierungsbedarfe der Unternehmen erfolgte (welche im Vorfeld der Befragung bei den Unternehmen erhoben wurden). Der kommentierte Berichtsband kann zum Preis von 450 Euro bezogen werden.

Mittwoch, 6. Dezember 2006

Was kann mensch denn heute noch glauben?

Die Sache mit Gott ist schon lange in der Diskussion. Die Sache mit der Politik war immer schon nur was für geistig Minderbemittelte. Die Sache mit der Altersversorgung ist auch nicht mehr da...

... also zum Glauben halt...

... aber eines, eines galt doch immer. Seit fast Anbeginn ihrer Existenz und überhaupt. Das ganz, ganz Grosse Glaubensbekenntnis...

... und wie oft, wie oft, haben wir es schneller als ein Tibetanischer Meisterschafts-Endkampf-Sieger-Gebetsmühlen-Schwinger...

... äh ja, irgendwer halt...

... wie oft haben wir es in einem aberwitzigen Tempo gebetsmühlenmässig gepredigt bekommen und weitergepredigt:

Handys haben Strahlen und die Strahlen machen Krebs

Vergesst es. Stimmt nicht. 20 Jahre lang Lügen / Unwahrheiten / Falschheiten der internationalen Anti-Kapitalismus-Kommunikations-Gross-Konzerne-Meinungs-Mafia...

Die Dänen haben's in die Welt posaunt.

Und die Dänen wissen ja wohl, wovon sie sprechen. Oder? Oder kann ich jetzt auch das wieder nicht glauben tun wollen...

In diesem Sinne. Gehabt euch wohl.

Mittwoch, 22. November 2006

WDR: das ist nicht nur schlampig, sondern im Zweifel auch fahrlässig

Die Ur-Onkels und Ur-Tantens von der ganz alten Tante WDR in Kölle haben Zuschauer-Forschung gemacht. Getan haben...

... was ich prinzipiell mal nicht für verkehrt erachten tue. Sie haben auch was rausbekommen. So aus ihrer Sicht und so...

... nämlich, dass die Türken, die wo in Deutschland leben, auch deutsche Fernsehprogramme neben den türkischen Fernsehprogrammen nutzen tuen.

Bahnbrechend.
Das Ergebnis.
Sensationell.
Ich bin geplättet.
Ein Meilenstein der deutschen, wenn nicht sogar internationalen Forschungsgeschichte.

Nein, nicht wegen der Aussage über die Nebeneinandernutzung von deutschen und türkischen Programmen und so...

... nein, wegen der Tatsache, dass eine Untersuchung, die NUR in Nordrhein-Westfalen durchgeführt wurde, für ALLE Türken in ganz Deutschland Aussagen ermöglicht.

Damit bestätigt sich doch endlich einmal auch aus forscherischer Sicht das stumpf-braune Eckkneipen-Stammtisch-Gesülze von wegen "kennste einen Kümmel, kennste alle"

Toll WDR. Ist das schon der Rüttgers-Populisten-Faktor, der da zum tragen kommt oder ist das einfach nur...

... blöd und fahrlässig?

In diesem Sinne. Gehabt euch wohl.

Sonntag, 5. November 2006

Ehre wem Ehre...

... und Lob, wem Lob...

... gebührt. Mag der ein oder anderen Person schon mal aufgefallen sein, dass ich nicht nur hierzulande vieles bemerken tue, was mir genügen auffällig erscheinen tut, um etwas verbales dazu abzusondern, sondern...

... (das war jetzt schön, zweimal "sondern" hintereinander. Gelingt mir nicht oft - aber ich schweife ab)...

... sondern auch überm Teich - naja, nicht ganz Teich, aber jenseits des Kanals, auf der Insel sozusagen, bei den ernährungsbewußten und sich viel mit Ernährung&Gefühl beschäftigenden Tommies also...

... wieder einmal. Aber wie die Überschrift vielleicht schon andeuetete: heute werde ich voll des Lobes sein.

world10aHaben doch die Tommies, ganz anders als die Amis (z.B.) klar Sympathien gewinnen können tun bzgl. der Frage, wer die grösste Bedrohung des Weltfriedens usw. sei...

75% von ihnen sagen, dass Bush eine Bedrohung usw. sei
69% stimmten für Korea-Kim und nur
62% meinten, der kleine Mann aus Teheran sei gefährlich usw.

Das Ganze macht mir jedenfalls die Tommies sympathisch. Etwas. Mehr. Als vorher. Irgendwie.

In diesem Sinne. Gehabt euch wohl.

Donnerstag, 2. November 2006

Will unsere Jugend unglücklich leben? Und sind wir es schon?

Marktforschung - Medienforschung - Jugendforschung. Unendliche Weiten. Unentdeckte Galaxien. Immer neue Antworten und doch niemals endlich Erkenntnisse, sondern einfach nur...

... immer neue Fragen! Ich beschäftige mich gerade mit der aktuellen Shell-Studie, die heute morgen ins Haus geflattert kam...

... und im Rahmen dieser Beschäftigung, die ich durchaus auch bereit wäre, erst einmal nur Lektüre nennen tun zu wollen, fällt mir doch eines seltsam auf, aus dem ich dann auch gleich die obige Frage ableiten tun möchte...

44% der Befragten (zwischen 12 und 25 Jahren) meinen, dass man ohne eigene Kinder nicht glücklich sein kann.

Soweit so gut.

62% der Befragten (gleiches Alter, aber keine eigenen Kinder) meinen, dass sie Kinder haben tun wollen.

Soweit so...

72% der Befragten (gleiches Alter, egal ob eigene Kinder oder nicht) meinen dann noch, dass sie 'ne Family bräuchten, um glücklich zu sein.

Jezt will ich mal so... so... irgendwie halt mal eben speed-interpretieren:
  1. Kinder machen nicht alle glücklich. Das ergibt sich aus der Diskrepanz zwischen den 62% und den 44%
  2. Familie haben tun macht glücklich. Zumindest ganz viele. Und die paar Ghetto-Homies werden auch noch feststellen, wie cool-krass-happy es ist, voll auf family-style zu machen.
  3. Familie macht sogar voll glücklich, denn das ergibt sich aus der Differenz zwischen den 72% und den 62%, die die Hälfte der Differenz zwischen den 62% und den 44% aufheben tun kann.
Was zu beweisen wäre, aber ganz, ganz sicher stimmt.

Komme ich also zur Beantwortung der Frage: die Jugend will nicht unglücklich leben. Nur ganz wenige. Aber die packen das. Oder so. Egal. Geht hier nicht um Minderheiten. Sondern um das grosse&ganze&so...

Wir? Sind auf jeden Fall unglücklich. Sofern wir die 25 überschritten haben. Wie ich. Denn? Wo sind unsere Familien? Wo sind unsere Kinder?

Richtig. Nicht in unseren Ein-Personen-Haushalten und auch nicht auf den Single-Treffs, zu denen wir (statistisch gesehen) alle mindestens einmal in unserem Single-Leben gehen tun.

Was ich jetzt noch überlegen tun tu, was mit all den alleinerziehenden Müttern um mich rum ist (ich wohne in der geburtenreichsten Region ganz Mitteleuropas - aktuelle Rate liegt bei 2,05 Kindern pro gebärfähiger Frau (da zählt die Statistik alle Frauen zwischen 18 und 40 oder 45 dazu... das weiss ich nicht mehr so genau)...

... was also mit all den alleinerziehenden Müttern ist: sind die nun glücklich wegen Kind? Wenn ja, dann aber nicht alle - und die können nicht kompensieren, weil sie ja nicht richtig-family-und-so-haben-tun-tun...

... jetzt brummt mir der Kopf. Schwierig so, mit der Forschung von Einstellungen. Muß Pause machen...

... und nur noch bemerken: die Shell-Studie hat überhaupt kein Problem mit dem Wort Unterschicht. Das kommt in dem Buch am laufenden Meter vor.

In diesem Sinne. Gehabt euch wohl.

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